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Produktneuheiten für Reviews gesucht / Exciting products wanted for reviews

Mit diesem Rechner testet hitchecker.de: ''Memory PC Intel PC Core i7-8700K'' auf dem Prüfstand

Mit diesem Rechner testet hitchecker.de: ''Memory PC Intel PC Core i7-8700K'' auf dem Prüfstand © TEXT-BAUER

Ein PC in der hitchecker.de Redaktion muss viel leisten. Wird der "Memory PC Intel PC Core i7-8700K" unseren Anforderungen gerecht?

hitchecker.de legt bei Produkttests ab sofort einen noch stärkeren Fokus auf Neuheiten aus den Bereichen Technik und Software. Für dieses Vorhaben war die Anschaffung eines neuen Rechners Voraussetzung. Unser bislang für Tests genutzter Redaktions-PC hat schon etliche Jahre auf dem Buckel und wird aktuellen Anwendungen sowie externen und internen Hardware-Erweiterungen nicht mehr gerecht.

Als neuer Referenz-Rechner bei allen Reviews, die den Einsatz eines Computers erfordern, fungiert nun ein von Memory PC zusammengestelltes Windows-System. Der PC greift auf einen Intel i7-8700K Prozessor der achten Generation mit sechs Kernen (3,70 GHz) zurück. Im Folgenden wollen wir diesen im Detail vorstellen, unter die Lupe nehmen und erklären, warum wir uns für die gegebene Konfiguration entschieden haben.

Investition in die Zukunft

Wichtig waren uns insbesondere Aufrüstmöglichkeiten, damit uns der Rechner eine längere Zeit begleiten kann. Dank des verbauten ASUS Prime Z370-P Mainboards erfüllt der PC unsere Bedingung: Der Arbeitsspeicher kann bis auf 64 GB aufgestockt werden. Für Festplatten bietet das Board insgesamt zwei Slots für besonders schnelle NVMe-SSDs sowie vier SATA-6G-Anschlüsse (3,5 Zoll, 2,5 Zoll oder SSD). Vorerst genügen uns die 16 GB RAM (DDR4, 2400 MHz), die 240 GB große SSD von Kingston und die 2 TB HDD von Toshiba der Ausgangskonfiguration.

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Der USB-Hub, den wir an unserem alten Computer nutzen mussten, hat jetzt ausgedient: Das ASUS Prime Z370-P wartet mit insgesamt vier USB-A-3.0- und zwei USB-A-2.0-Anschlüssen auf. Über die Front des PCs können zwei weitere Geräte oder Datenträger via USB 3.0 verbunden werden. Ein Cardreader-Modul verfügt nicht nur über Steckplätze für gängige Speicherkarten, sondern hält zudem eine dritte USB-2.0-Anschlussoption bereit. Das sind mehr als genug Verbindungsmöglichkeiten für die parallele Nutzung externer Festplatten und weiterer Zusatzgeräte.

Ein guter Grafik-Kompromiss

Für unseren Zweitmonitor oder unser Grafiktablet hätten wir uns einen zusätzlichen HDMI-Anschluss gewünscht. Das Mainboard kommt jedoch standardmäßig mit nur einem daher, stellt aber immerhin noch einen DVI-D-Anschluss für Monitore zur Verfügung. Per Adapter lässt sich dieser problemlos zum HDMI-Anschluss umwandeln.

Der PC arbeitet mit der integrierten Intel UHD 630 Grafikeinheit. Gegen eine zusätzliche Grafikkarte haben wir uns bewusst entschieden. Für reguläre Fotobearbeitung, einfaches Grafikdesign und simplen Videoschnitt genügt uns der interne Chip völlig. Wer hochaufgelöste Spiele zocken oder etwa aufwendige 3D-Animationen erstellen will, sollte nachrüsten. Viel Grafikpower bringt aber in der Regel auch zusätzliche Lüftergeräusche mit sich.

Enjoy the silence

Für die Redaktion kam jedoch nur ein möglichst leiser Rechner in Frage: Mit diesem wollen wir auch Musik-Software testen und redaktionelle Audio-Beiträge produzieren. Laute PC-Geräusche können dabei schnell zu lästigen Störquellen werden. Ohne zusätzlich belüftete Grafikkarte und einem "Super Silent"-Netzteil läuft der Computer flüsterleise.

Ein Blick ins Innere verrät: Sämtliche Komponenten sind akkurat und fest verbaut. Auch das Kabelmanagement erweist sich als exzellent. Statt Kabelsalat, den man oft in PC-Systemen vom Elektro-Discounter vorfindet, hat der Anbieter alle Kabelverbindungen sauber organisiert und gebündelt. Da hängt nichts im Weg herum, nichts liegt irgendwo auf und vibriert.

Wir hatten ursprünglich mit dem Gedanken gespielt, unseren neuen Computer selbst aus einzelnen Komponenten zusammenzubauen. Vermutlich hätten wir das trotz technischen Know-hows nicht so schön aufgeräumt hinbekommen. Oder es hätte uns sehr viel Zeit und noch mehr Nerven gekostet.

Schnelle SSD an Bord

Als ordentliche Sache entpuppt sich auch das auf der SSD vorinstallierte Windows 10 Pro, das ganz ohne lästige, unnötig aufgespielte Anwendungen mit Werbecharakter auskommt. Auch alle bis zur PC-Auslieferung verfügbaren Windows-Updates wurden bereits ausgeführt. Nach einem sekundenschnellen Systemstart konnten wir daher direkt damit loslegen, unsere favorisierten Programme zu installieren, Geräte anzuschließen und Windows-Einstellungen anzupassen.

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Anwendungen, die wesentlich von einem schnellen Festplattenzugriff profitieren (z.B. Musik- und Videoschnitt-Software), haben wir zum Betriebssystem auf die SSD gepackt. Die restliche Software wurde auf der geräumigeren HDD beheimatet. Aktuelle Projektdaten liegen bei uns auf einer externen Netzwerkfestplatte. Mit den überschaubaren 240 GB der SSD kommen wir vorerst also ganz gut zurecht. Bei späterem Bedarf bestehen die bereits aufgeführten Erweiterungsmöglichkeiten.

Top-Leistung in Stresssituationen

Was die Performance angeht, dürften wir erst einmal ausreichend bedient sein: Der flotte Intel i7-8700K Prozessor und die 16 GB Arbeitsspeicher sorgen auch bei anspruchsvollen Anwendungen für ein flottes Tempo ohne lange Lademomente oder Aussetzer. So läuft ein dreiminütiges, sehr umfassendes und CPU forderndes Songarrangement in der Musik-DAW Samplitude Pro X3 mit insgesamt 46 Spuren (Audio, VST-Instrumente und Effekte) völlig ruckelfrei durch.

Um den positiven, aber subjektiven Eindruck bei ersten Praxistests dieser Art zu überprüfen, haben wir den PC mit unterschiedlichen Benchmark-Tools sogenannten Stresstests unterzogen. Die Programme versuchen, CPU, Arbeitsspeicher und Grafikchip an ihre Grenzen zu bringen. Wie hat sich der "Memory PC Intel PC Core i7-8700K" dabei geschlagen?

Den Erwartungen entsprechend richtig gut: Die CPU-Leistung erzielte hervorragende Ergebnisse, so auch einen Spitzenwert mit der Benchmark-Anwendung Cinebench (Score: 1401 cb, Platz 1). Die Intel-Grafikeinheit konnte da natürlich nicht mithalten, bewegte sich aber bei den Tests noch im soliden Mittelfeld (Cinebench OpenGL-Test: 52,80 fps / Platz 5) hinter leistungsstarken Grafikkarten fürs Gaming.

Ein PC, der cool bleibt

Auch die Temperaturentwicklung des Rechners und seiner Komponenten gibt keinerlei Anlass zur Kritik: Nach fünf Stunden PC-Betrieb zeigen sich Mainboard, CPU, Festplatten und Grafikchip völlig unbeeindruckt bei niedrigen Werten zwischen 29 und 34 Grad. Bei den Stresstests legte vor allem die CPU- Temperatur zu. Sie bewegte sich kurzzeitig zwischen 55 und 65 Grad, was aber absolute Normalwerte sind. Nach dem Ende der CPU-Belastung kühlte der Prozessor schnell wieder ab. Am PC-Gehäuse bleibt die Wärmeentwicklung selbst hinten am Netzteil auch nach mehrere Arbeitsstunden überraschend gering.

Apropos Gehäuse: Der PC kommt als kompakter Midi-Tower mit Kunsstoff-Front in edler Lackoptik daher. Ins Auge sticht dabei die knapp über der Mitte platzierte Leiste mit einem beleuchteten Wildkatzen-Emblem, das regelmäßig die Farbe wechselt. Darüber befinden sich der Cardreader und ein direkt unter den vorderen Anschlüssen gelegener DVD-Brenner.

Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis

Ein fast schon obligatorisches WLAN-Modul ist erstaunlicher Weise nicht verbaut. Da der Rechner in der hitchecker.de Redaktion in Router-Nähe steht und über einen schnellen Gigabit-LAN-Anschluss verfügt, stellt das für uns kein Manko dar. Wer mag, kann günstig eine entsprechende Steckkarte nachrüsten oder auf einen WLAN-USB-Stick zurückgreifen.

Genügend Budget dafür dürfte bleiben: Angesichts der ordentlichen Ausstattung und des qualitativ hochwertig zusammengestellten Systems sind die Anschaffungskosten von knapp 900 Euro verhältnismäßig günstig. Der Allrounder-PC empfiehlt sich vor allem als flexible und leistungsstarke Workstation für Kreativschaffende.

Mehr Infos zum Rechner und technische Details: Produktseite bei memorypc.de

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  • Produkttest zu:
    Memory PC Intel PC Core i7-8700K
  • Redaktionswertung:
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