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Password Depot 12 im Test: Günstiger Passwort-Manager für jedermann

Password Depot 12 im Test: Günstiger Passwort-Manager für jedermann © AceBit / Programm-Screenshot

Der Software-Hersteller AceBit hat eine neue, nunmehr 12. Version seines Passwort-Managers Password Depot veröffentlicht. hitchecker.de hat die Windows- und Android-Variante getestet. Wie fällt unser Urteil aus?

Erst kürzlich sind wieder Millionen geklauter Zugangsdaten für diverse Online-Dienste im Netz aufgetaucht. Solche Meldungen beunruhigen zwar. Dennoch machen sich viele Internetnutzer erst dann ernsthaft Gedanken über die Sicherheit ihrer Passwörter, wenn sie selbst von einem Missbrauch dieser betroffen sind.

Experten predigen seit Jahren, Kennwörter regelmäßig zu wechseln. Zudem sollte darauf geachtet werden, für jede Website ein anderes Passwort zu nutzen. Ein solches ist im Idealfall eine komplexe, vielstellige Kombinationen aus Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen.

Nur einmalige Kosten

Bei der Vielzahl regelmäßig genutzter Plattformen und Dienste, die ein Login erfordern, können diese Bedingungen kaum ohne Hilfsmittel erfüllt werden. Ein Passwort-Manager wie die Software Password Depot aus dem Hause AceBit hilft bei der Verwaltung persönlicher Zugangsdaten und schützt diese mit verschiedenen Sicherheitsvorkehrungen. Es kommt mitunter eine AES-256-Bit-Verschlüsselung zum Einsatz.

Zum Preis von einmalig 39,95 Euro zählt das für PC* und Mac erhältliche Programm zu den günstigeren in der Sparte der kostenpflichtigen Passwort-Manager. Vergleichbare Anwendungen mit ähnlichem Funktionsumfang stehen oft nur im teuren Abo-Modell zur Verfügung.

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Weitere Vorteile: Password Depot ist ein komplett deutsches Software-Produkt. Entsprechend gelten hiesige Datenschutzrichtlinien. Darüber hinaus können Nutzer auf eine wirklich umfangreiche Online-Hilfe sowie verständliche Video-Tutorials zurückgreifen, ohne sich mit Sprachbarrieren herumschlagen zu müssen.

Keine eigene Cloud

AceBit verzichtet auf eine eigene Cloud, in der die Datei mit allen Zugangsdaten eines Nutzers abgespeichert wird. Diese kann stattdessen auf die Computerfestplatte, auf einen externen Datenträger oder in den Online-Speicher eines unabhängigen Anbieters abgelegt werden. So besteht zusätzliche Sicherheit, da nicht alle Daten komplett in der Obhut des Software-Herstellers liegen.

Um Password Depot zu nutzen, ist nicht einmal eine Registrierung nötig. Die Software muss lediglich heruntergeladenen, installiert und über den erworbenen Lizenzcode aktiviert werden. Es empfiehlt sich, die Add-ons für die Browser Chrome, Firefox und Internet Explorer gleich mitzuinstallieren. Diese erleichtern das Passwort-Management mit Password Depot enorm.

Zunächst gilt es jedoch, eine neue Datenbank zu erstellen, die als sicherer Speicherort für die Zugangsdaten des Nutzers fungieren wird. Geschützt wird diese mit einem Master-Kennwort, einer Schlüsseldatei oder beiden Schutzmaßnahmen gleichzeitig. Das Programm lässt auf Wunsch ein sicheres Passwort generieren und warnt auch, wenn ein selbst ausgesuchtes Passwort zu unsicher ist.

Übersichtliche Passwörter-Verwaltung

Sobald eine Datenbank angelegt ist, lässt sich diese mit Einzeleinträgen befüllen. Sprich: Sämtliche Zugangsdaten für E-Mail-Accounts, Online-Shops, Social-Media-Plattformen und andere Internetdienste, aber auch Kreditkarten- und Bankdaten können hinterlegt, kategorisiert und in unterschiedlichen Ordnern organisiert werden. Selbst Dokumente wie PDFs, Scans, Word-Files oder andere Dateien lassen sich verschlüsselt in der Datenbank archivieren.

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Die Benutzeroberfläche erinnert sehr an den Windows Explorer und erweist sich damit als selbsterklärend. Wer nicht sämtliche Einträge manuell vornehmen will, kann auf die Browser-Add-ons zurückgreifen: Diese haken nach einem Website-Login automatisch nach, ob sie einen neuen Eintrag mit Zugangsdaten in der Datenbank erstellen sollen. Optional ist es später möglich, die Formulare zum Einloggen automatisch vom Add-on mit den abgespeicherten Daten ausfüllen zu lassen.

Dies klappte bei unseren Tests zuverlässig, selbst wenn beispielsweise zwei verschiedene Logins für eine Plattform hinterlegt waren. Über ein Dialogfenster lässt sich das gewünschte Profil auswählen, worauf die Felder entsprechend ausgefüllt werden. Danach irritiert in einigen Fällen das wiederholte Nachfragen des Add-ons, ob es einen neuen Eintrag erstellen soll, obwohl es die Zugangsdaten eben noch kannte.

Kostenlose Apps für mobile Geräte

Die Add-ons sind leider nicht in der Lage, Passwortänderungen bei den Online-Diensten automatisch in der Datenbank anzupassen. Hier muss manuell eingegriffen werden. Oder man löscht den Eintrag mit dem alten Passwort komplett und lässt automatisch einen neuen via Add-on beim Einloggen mit dem neuen Passwort erstellen.

Auch bei nicht installierten Add-ons sind die im Password Depot hinterlegten Zugangsdaten stets griffbereit: Man kann das Programm zu einer schmalen, frei platzierbaren Leiste reduzieren. So besteht beim Surfen jederzeit eine schnelle Zugriffsmöglichkeit auf all seine wesentlichen Funktionen und die abgespeicherten Einträge.

Für mobile Geräte (iPhone, iPad, Android) stellt AceBit kostenlose App-Varianten bereit, die einfach mit den Datenbanken vom Computer zu synchronisieren sind. Diese arbeiten mit einem integrierten Browser, der die vertrauten Automatik-Funktionen schon mitbringt. Wer einen anderen Browser oder eigenständige Anwendungen für Online-Dienste nutzt, muss die Zugangsdaten aus der Password-Depot-App in die Zwischenablage kopieren und an entsprechender Stelle einfügen.

30 Tage gratis testen

Auf Desktop-Rechnern surft es sich daher komfortabler mit der Software. Password Depot überzeugt aber auf jeden Fall als sehr einfach zu bedienender und zuverlässiger Passwort-Manager. Eine kostenlose Trial-Version des Programms kann 30 Tage lang ganz ohne Einschränkungen getestet werden. Im anschließenden Freeware-Modus können nur noch Datenbanken mit maximal 20 Einträgen erstellt werden.

Eine Investition in die Vollversion von Password Depot lohnt sich aber definitiv für alle, die ihre Zugangsdaten künftig besser vor Cyberkriminellen schützen wollen.

Für das Handling von Passwörtern, Dokumenten und sensiblen Daten in einem Unternehmen bietet AceBit auch eine "Enterprise Server"-Edition von Password Depot an, die ab 199 Euro zu haben ist.

Mehr Infos zur Software: www.password-depot.de

* hitchecker.de hat das Programm auf diesem Windows-Rechner getestet.

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  • Produkttest zu:
    Password Depot 12
  • Redaktionswertung:
    Redaktionswertung
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