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Acepad A140: Günstiges Dual-SIM-Tablet im Test

Acepad A140: Günstiges Dual-SIM-Tablet im Test © TEXT-BAUER

hitchecker.de hat sich mit dem Acepad A140 ein Tablet der unteren Preiskategorie vorgeknöpft. Konnte es im Praxistest überzeugen?

Für knapp 155 Euro erhält man kein perfektes Highend-Tablet. Das dürfte jedem klar sein. Bei einem günstigen Gerät wie dem 10,1 Zoll großen Acepad A140 kommt es mehr auf das Preis-Leistungs-Verhältnis an. Wie viel Tablet gibt es tatsächlich für so wenig Geld?

Nach dem Auspacken fühlt man sich zunächst in seinen Bedenken gegenüber Technik-Schnäppchen bestätigt: Das Acepad A140 wirkt mit dem Plastikrahmen und den kantigen Übergängen nicht sehr hochwertig.

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Immerhin besteht ein Großteil der Rückseite aus Aluminium. Wäre das Material beim kompletten Gehäuse zum Einsatz gekommen, hätte das Tablet sicher einen besseren ersten Eindruck gemacht. Trotz seines Plastik-Charakters ist es solide verarbeitet. Da knarzt nichts, es fühlt sich recht robust an und liegt gut in der Hand.

Ordentliches Full-HD-Display

Die erste, sehr positive Überraschung erfolgt nach dem Einschalten: Das IPS-Display mit Full-HD-Auflösung (1920 x 1200 Pixel) punktet mit einem knackig-scharfen Bild, guter Blickwinkelstabilität und ausreichender Helligkeit. Farben und Kontraste könnten etwas kräftiger sein. Zudem neigt der Bildschirm bei Lichteinstrahlung zum Spiegeln. Doch in der gegebenen Preisklasse sind das verschmerzbare Mankos.

Noch ein Pluspunkt: Das Display scheint gut gewappnet gegen lästige Fingerabdrücke. Zum Schutz gegen Kratzer liegt dem Tablet-Paket eine Folie bei, die bei Bedarf angebracht werden kann. Auch ein Stylus Pen gehört neben einem Kfz-Ladeadapter und einer 32 GB großen microSD-Speicherkarte zum nicht unbedingt selbstverständlichen Inklusive-Zubehör. Leider reagiert das Display jedoch sehr unzuverlässig auf den Eingabestift. So wird dieser schnell wieder zur Seite gelegt.

Als praktischer erweist sich die Lademöglichkeit des Acepad via Zigarettenanzünder im Auto. Denn dank eines GPS-Moduls kann das Tablet auch ohne aktive Internetverbindung als Navigationsgerät zum Einsatz kommen. Wer mag, stattet das LTE-fähige Gerät mit zwei SIM-Karten aus, um von unterwegs zu surfen, zu telefonieren oder Textnachrichten zu verschicken.

Akku macht schnell schlapp

Das große Aber: Ohne Powerbank in der Tasche oder eine regelmäßige Auflademöglichkeit in der Nähe bietet sich der mobile Einsatz des Acepad A140 bei reger Nutzung nur bedingt an. Der fest verbaute Akku ist sehr schwach auf der Brust und etwa nach vier Stunden Video-Streaming oder Dauersurfen bereits komplett leergelaufen.

Hier wurde definitiv an der falschen Stelle gespart. Mit seinem Octa-Core-Prozessor (MediaTek MT6753 1,3 GHz - 8 x ARM Cortex A53) und 2 GB Arbeitsspeicher bietet das Tablet sonst nämlich eine solide Performance. Da läuft auch noch alles flüssig, wenn mehrere Apps gleichzeitig geöffnet sind. Gerade für alltägliche Anwendungen wie den schon benannten und auch für einfache Games reicht das völlig aus.

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Als äußerst stabiles Betriebssystem läuft die reguläre und offene Android-Variante (7.0), die für den Nutzer mehr individuelle Einstellungsmöglichkeiten bietet als die meist angepassten Versionen bei anderen Geräten. Der Hersteller verspricht sogar regelmäßige Software-Aktualisierungen, was für ein Low-Budget-Tablet wirklich der Ausnahmefall ist. Außerdem lobenswert: Das Acepad A140 hat nur die wichtigsten Standard-Apps vorinstalliert und überlässt es dem Nutzer, welche Anwendungen er wirklich downloaden will.

Besser keine Schnappschüsse

Zum Abspeichern von Apps und Dateien stehen insgesamt 64 GB auf der Speicherkarte und intern zur Verfügung, abzüglich des bereits durch das Betriebssystem belegten Speichers. Viel Platz für selbst geschossene Fotos oder aufgenommene Video-Clips muss man dabei nicht einplanen. Die verbauten Kameras (2 MP hinten / 0,3 MP Kamera vorne) fahren absolutes Sparprogramm und liefern nur gruselige Ergebnisse. Der Hersteller hätte sie genauso gut einfach weglassen können.

Weitere Abstriche gibt es in Sachen Sound zu machen. Der blecherne Klang aus den zwei am unteren Rand auf der Rückseite verbauten Lautsprechern lässt zu wünschen übrig. Die Höhen sind viel zu stark ausgeprägt. Vor allem bei ganz aufgedrehter Lautstärke entpuppt sich das Acepad A140 als kleine Schepper-Kiste. Etwas besser wird es, wenn man das Tablet auf eine Holzoberfläche legt. Im Lieferumfang sind übrigens auch In-Ear-Kopfhörer enthalten, die das Hörerlebnis aber kaum verbessern können.

Fazit: Für wen lohnt sich das Acepad A140?

Doch das sind alles Kompromisse, die angesichts des günstigen Preises nachvollziehbar sind. Ob man sie eingehen will, hängt vom Einsatzgebiet des Geräts ab. Als reines Surf-Tablet schlägt sich das Acepad A140 hervorragend. Auch zum Streamen von Videos eignet es sich dank des ordentlichen Displays sehr gut.

Die Dual-SIM-Funktion, die vorbildliche Upgrade-Politik des Herstellers sowie das überraschend umfangreiche Zubehör stellen weitere Kaufargumente für das Tablet dar. Hätte der Akku länger durchgehalten, wäre unsere Gesamtbewertung tatsächlich noch um einen Punkt besser ausgefallen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt beim Acepad A140 auf jeden Fall.

Technische Details zum Tablet auf der Herstellerseite: www.acepad.de/produkt/a140-octa-core-lte-tablet-hd-2gb-ram

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  • Produkttest zu:
    Acepad A140 Tablet
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Kommentare  

#4 hitchecker.de 2018-09-12 17:18
Es gibt über die Android-Einstellungen die Option, die Helligkeit des Displays anzupassen.
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#3 Dieter Amberg 2018-09-12 14:06
Ist eine Display Helligkeitsverstellung vorhanden
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#2 hitchecker.de 2018-08-28 18:09
Ja, auf dem Tablet läuft Android 7.0. Apps sind ganz normal über den Play Store zu beziehen.
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