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Was macht eigentlich Shia LaBeouf?

Was macht eigentlich Shia LaBeouf? © Lionsgate / "Man Down"

Immer Ärger um Shia LaBeouf: Seit der Schauspieler nur noch in bedingt erfolgreichen Independent-Filmen mitspielt, sorgt er fernab der Leinwand für Aufsehen. Aktuell verschanzt er sich in einer einsamen Holzhütte in Finnland.

In den letzten Jahren hat US-Schauspieler Shia LaBeouf mehr mit seinen öffentlichen Ausrastern Schlagzeilen gemacht als mit seine Filmen. Zuletzt flog er aus einem Bowling-Center in Los Angeles, weil er sich mit einem dortigen Angestellten wegen einer Pommes-Bestellung in die Haare bekam.

So regelmäßig, wie LaBeouf mit solchen Auftritten Aufmerksamkeit erregt, könnte man diese glatt für einen PR-Coup halten. Falls es so ist, scheint dieser so gar nicht funktionieren zu wollen: Das endzeitliche Kriegsdrama "Man Down" mit dem 30-jährigen Kalifornier in der Hauptrolle fiel zuletzt sowohl bei den meisten Kritikern als auch beim Publikum durch.

In den USA spielte der Streifen gerade mal 450.000 Dollar ein. In Großbritannien wurde "Man Down" schließlich in einem einzigen Kino gezeigt. Laut diverser Medienberichte kaufte sich tatsächlich nur eine Person ein Ticket für die Vorstellung. Allerdings war der Film zu diesem Zeitpunkt bereits online als Video-on-Demand veröffentlicht worden.

Ambitionen als Performance-Künstler

Ein Erfolg sieht trotzdem anders aus. Daher verwundern Shias wachsende Ambitionen als Performance-Künstler nicht. Gemeinsam mit dem Briten Luke Turner und der Finnin Nastja Säde Rönkkö setzt er seit einigen Jahren skurrile Aktionen um, die vor allem im Internet auf große Resonanz stoßen.

So trug LaBeouf bei der Berlinale 2014 eine Papiertüte mit der Aufschrift "I am not famous anymore" über dem Kopf. 2015 hielt eine Live-Kamera tagelang seine Reaktionen in einem Kino fest, als er sich alle Filme, in denen er je mitgewirkt hat, hintereinander anschaute. Selbst seinen Herzschlag ließ Shia schon mal für sechs Tage im Netz streamen.

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Im Zuge der Aktionsreihe "HEWILLNOTDIVIDE.US" übt er momentan Kritik an Donald Trump: Weltweit stellt er mit Rönkkö und Turner Kunstinstallationen mit dem Slogan "Er wird uns nicht spalten" auf. Live-Bilder davon gibt es obligatorisch online zu sehen. In New York, Liverpool und Albuquerque musste die Aktion bereits abgebrochen werden, weil es zu Zwischenfällen mit Anhängern des US-Präsidenten kam.

Einsamer Monat in finnischer Holzhütte

Unproblematischer erscheint da das brandneue Projekt des Kunst-Trios um Shia mit dem Titel "#ALONETOGETHER": Seit vergangenen Mittwoch hat sich der Mime in eine abgelegene Holzhütte in Finnland zurückgezogen. Dort will er einen Monat lang in völliger Einsamkeit leben.

Seine einzigen Kommunikationspartner sind die Besucher eines Museums in Helsiniki: Diese können mit ihm per Textnachricht in Kontakt treten. Auch Rönkkö und Turner haben sich in Holzhütten abgeschottet und tauschen Nachrichten mit den Museumsgästen aus. Miteinander können die Künstler jedoch nicht kommunizieren. Hier wird ein Live-Stream inklusive der ausgetauschten Textnachrichten aus dem Museum übertragen.

Und wann kommt Shias nächster Film? Voraussichtlich am 12. Oktober startet das Sportdrama "Borg vs. McEnroe" in den deutschen Kinos. Darin wird LaBeouf in die Rolle von 80er-Tennis-Star John McEnroe schlüpfen.

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