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Flotter Gaming-PC: Darauf kommt es an

Flotter Gaming-PC: Darauf kommt es an © TEXT-BAUER

Die Wahl der Einzelbestandteile sei bei der Zusammenstellung eines Gaming-PCs besonders gut überlegt.

Wer aktuelle Spiele mit Top-Auflösung und hoher Bildrate am PC zocken will, kommt um leistungsstarke Komponenten nicht herum. Welche spielen dabei eine besonders große Rolle? Was gilt es im Detail zu beachten?

Es mag verlockend sein, sich nicht mit diesen Fragen auseinanderzusetzen und einfach direkt zu einem günstigen Fertig-System zu greifen. Doch leider entpuppt sich gerade bei günstigen Angeboten aus dem Elektro-Discounter nicht alles als Gaming-PC, was als solcher beworben wird.

Tatsächlich handelt es sich oft um halbherzig zusammengestellte Konfigurationen. Diese werden aktuellen Gaming-Anforderungen nicht gerecht und mit ihren billigen Komponenten deutlich über Wert verkauft.

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Daher ist es zu empfehlen, vor einem Kauf auf die genaue Konfiguration zu achten. Im Idealfall baut man sich den Gaming-PC nach eigenen Wünschen selbst zusammen. Wenn das technische Know-how dazu fehlt, finden sich viele Anbieter im Netz, die diese Aufgabe übernehmen, die Wahl der Einzelteile aber dem Kunden überlassen.

Der Fokus sollte auf folgenden Komponenten liegen:

01Prozessor
Egal ob Intel oder AMD – die Entscheidung sollte auf jeden Fall auf einen Prozessor mit mindestens vier Kernen mit einer Taktrate über 3,5 GHz fallen. Noch besser wären acht CPU-Kerne, die auf mindestens 3 GHz takten. Wenn es das Budget zulässt, lohnt sich die Investition in eine CPU-Wasserkühlung, die dann auch ein Übertakten ermöglicht.

02Grafikkarte
Die Grafikkarte stellt das Herzstück eines jeden Gaming-PCs dar und sollte einen Großteil der Investition ausmachen. Für ein aktuelles Modell sind mindestens 250 bis 300 Euro einzuplanen. Mindestens 4 GB Grafikspeicher muss dieses mitbringen, damit Games auch in höchster Grafikeinstellung flüssig laufen. Die schnellste Performance bieten neue, aber preislich ambitionierte Grafikkarten, die mit Video-RAM arbeiten.

03Arbeitsspeicher
Darf es ein bisschen mehr sein? In Sachen Arbeitsspeicher auf jeden Fall gerne: 8 GB RAM sind bei Gaming-PCs ein Muss, in Zocker-Kreisen gelten aber längst 16 GB als neuer Standard. Der Arbeitsspeicher ist nach Möglichkeit auf zwei Module zu verteilen, um die Datentransferrate zu erhöhen. So wird der PC zusätzlich beschleunigt.

Lesetipp: So viel Arbeitsspeicher braucht ein PC

04Mainboard
Welche Hauptplatine im Gaming-PC zum Einsatz kommt, hängt stark von den anderen Komponenten ab. Das Mainboard muss vor allem mit dem Prozessor kompatibel sein. Es entscheidet zudem über die Anzahl und die Art von Anschlüssen sowie über den maximal möglichen Arbeitsspeicher. Es sollte also vorab genau bedacht werden, was genau gebraucht wird – auch im Hinblick auf späteres Nachrüsten. Insbesondere ist auf einen vorhandenen PCIe-Slot für die Grafikkarte und Anschlussmöglichkeiten für Lüfter zu achten.

05Festplatte
Wenn es das Budget zulässt, sind natürlich schnelle SSD-Festplatten zu bevorzugen. Doch gerade die Daten aktueller Spiele fallen sehr umfangreich aus. Eine HDD mit großer Speicherkapazität ab 1 TB schont den Geldbeutel. Für alle Systemdaten und für wichtige Programme genügt eine zusätzliche SSD mit 240 GB, die schon für etwa 50 Euro zu haben ist.

06Netzteil
In Sachen Netzteil zahlt es sich aus, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen. Billige Modelle sind gerade bei energiehungrigen Komponenten eines Gaming-PCS sehr defektanfällig. Die Watt-Zahl sollte sich in etwa nach dem Strombedarf der verbauten Teile richten. Da später vielleicht einige Komponenten nachgerüstet werden, ist ein kleiner Puffer nach oben aber sinnvoll. Am besten man kauft ein Marken-Netzteil mit 80-Plus-Zertifikat.

Kosten für einen Gaming-PC

Und was kostet der ganze Spaß? Pauschal lässt sich das natürlich nur schwierig sagen. Es kommt eben ganz auf die individuellen Ansprüche an.

Wenn im Gaming-PC ausschließlich Top-Komponenten zum Einsatz kommen sollen, muss ein Zocker durchaus bis zu 3000 Euro auf den Tisch legen. Einen vernünftiges und schnelles System lässt sich aber durchaus schon mit einem Budget von 900 bis 1000 Euro verwirklichen.

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