Der Mord an einem Berufsschullehrer führt Max Ballauf und Freddy Schenk in die abgeschottete und gefährliche Welt einer Gruppe von Preppern.

Von TEXT-BAUER
Die letzten Menschen von Köln
Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, links) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) bei einer Befragung / © WDR, Bavaria Fiction, Thomas Kost

Der Mord an einem Berufsschullehrer führt Max Ballauf und Freddy Schenk in die abgeschottete und gefährliche Welt einer Gruppe von Preppern.

Der brandneue „Tatort“ mit dem Titel „Die letzten Menschen von Köln“ startet am 20. September ausnahmsweise nicht um 20:15 Uhr, sondern erst zehn Minuten später. Der Grund ist eine verlängerte Ausgabe der „Tagesschau“ anlässlich der Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern. In der ARD Mediathek ist der Krimi bereits seit vergangenen Freitag verfügbar.

Es handelt sich um den 96. Fall der Kölner Hauptkommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär). Während die Bergung einer Weltkriegsbombe die Domstadt in einen Ausnahmezustand versetzt, müssen die Ermittler einen brutalen Mord aufklären.

Mord an einem Berufsschullehrer

Der junge Berufsschullehrer Linus Makris (Bastian von Bömches) wurde in einem Park mit einem Jagdmesser getötet. Eine erste Spur führt die Kripo zu dessen Schwester Elara Schmidtke (Katharina Schüttler), die jedoch zunächst nicht auffindbar ist. Hinweise deuten darauf hin, dass sie an einem Prepper-Workshop teilnimmt.

Überlebenstrainer Moritz Zechmann (Florian Stetter) veranstaltet diesen an einem geheim gehaltenen Ort, der sich als ehemaliger Atomschutzbunker aus dem Kalten Krieg entpuppt. Während Ballauf und Schenk versuchen, das Versteck zu finden, gerät die Situation unter Tage zunehmend außer Kontrolle. Misstrauen, Ängste und alte Geheimnisse bringen die Teilnehmenden gegeneinander auf. Schließlich droht die Situation zu eskalieren.

Katharina Schüttler in Episodenrolle

Zum festen Kölner „Tatort“-Ensemble gehören neben Bär und Behrendt auch Roland Riebeling als Kommissar Norbert Jütte, Tinka Fürst als KTU-Chefin Natalie Förster und Joe Bausch als Rechtsmediziner Dr. Roth. In weiteren Episodenrollen in „Die letzten Menschen von Köln“ sind Ann-Kathrin Kramer, Katrin Wichmann, Paul Ahrens, Dominik Flade und Denis Marshall Ölmez zu sehen.

Elara-Darstellerin Katharina Schüttler kehrte nach 28 Jahren ans Kölner „Tatort“-Set zurück: In der Folge „Bombenstimmung“ (1997) spielte sie einst eine Schülerin. Es handelte sich damals um den zweiten Fall von Ballauf und Schenk.

Dreharbeiten im Zivilschutzbunker

Das Drehbuch zu „Die letzten Menschen von Köln“ stammt von Eva Zahn und Volker A. Zahn. Das Duo zeichnet sich bereits für mehrere Kölner „Tatort“-Fälle verantwortlich, etwa für die Folgen „Abbruchkante“ (2023), „Siebte Etage“ (2024) und „Colonius“ (2025). Die Inszenierung übernahm wie schon bei „Hubertys Rache“ (2021) Regisseur Marcus Weiler.

Die Dreharbeiten fanden im Frühjahr 2025 in Köln und Umgebung statt. Als besonderer Drehort diente ein ehemaliger Zivilschutzbunker im Stadtteil Kalk. Produziert wurde der „Tatort“ von Bavaria Fiction im Auftrag des WDR für die ARD.

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