Aylin Tezel spielt eine Putzkraft, die sich für ihre schwerkranke Tochter auf einen gefährlichen Pakt mit einer mörderischen Unternehmerfamilie einlässt.
Das sechsteilige deutsche Crime-Drama „Serial Cleaner“ feiert seine Premiere am 14. September im ZDF-Streaming-Angebot. Vielen Serienfans dürfte die Handlung bekannt vorkommen. Erst im vergangenen April veröffentlichte Netflix alle vier Staffeln der US-Produktion „The Cleaning Lady“ (2021 – 2025). Diese basiert genau wie das neue ZDFneo-Original auf dem argentinischen TV-Erfolg „La chica que limpia“ aus dem Jahr 2017.
Zur falschen Zeit am falschen Ort
Die lineare Ausstrahlung der deutschen Adaption lässt noch bis 30. September auf sich warten. ZDFneo zeigt die Serie mittwochs um 21:45 Uhr in Doppelfolgen. Die Prämisse von „Serial Cleaner“ lautet wie folgt.
Teri Marquard (Aylin Tezel) hält sich mit Putzjobs über Wasser und kümmert sich nebenbei um ihre immunkranke Tochter Luca (Hanna Heckt). Bei einem Einsatz im Luxushotel des kriminellen Unternehmers Vincent Karanz (Stefan Gorski) wird sie Zeugin eines Mordes. Um ihr eigenes Leben zu retten, bietet sie an, den Tatort zu säubern... und geht damit einen gefährlichen Pakt ein.
Verliebt in einen Gangster
Teri braucht dringend Geld für Lucas lebensnotwendige Therapie. Deshalb reinigt sie fortan weitere Tatorte für Vincent. Mit jedem Auftrag gerät die ehemalige Medizinstudentin tiefer in einen moralischen Konflikt, während ihr das LKA um Kommissarin Antonia Demir (Jana Julia Roth) zunehmend auf die Schliche kommt.
Zu allem Überfluss verlieben sich Teri und Vincent inmitten der komplizierten Situation ineinander. Doch Vincents Bruder Christian (Rick Okon) misstraut ihr ebenso wie sein Vater Ludwig (László I. Kish). Die beiden wollen Teri am liebsten so schnell wie möglich aus dem Weg schaffen. Ist Vincent am Ende bereit dazu, sich gegen seine eigene Familie zu stellen?
Fortsetzung noch ungewiss
Zur weiteren Besetzung von „Serial Cleaner“ gehören Deleila Piasko, Martina Klier, Edgars Samītis, Sven Daniel Bühler, Dārta Daneviča und Miķelis Kreilis. Andreas Gutzeit, Swantje Oppermann und Florian Puchert zeichnen sich für die Drehbücher verantwortlich.
Gutzeit fungiert neben Jens Freels auch als Produzent. Umgesetzt wurde die deutsche Version der bekannten Geschichte von Story House Pictures. Ob sich die Serie wie die US-Version über mehrere Staffeln erstrecken wird, ist noch ungewiss.
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