Treibt ein Serienkiller aus Spanien sein Unwesen in Fuseta? Ein geheimnisvoller Mord gibt Leander Lost und dem portugiesischen Ermittlerteam zunächst Rätsel auf.
Krimifans müssen viel Zeit mitbringen, zumindest wenn sie sich am 25. April für einen TV-Abend im Ersten entscheiden. Dieser zieht sich ab 20:15 Uhr über drei Stunden. Der Grund: Der neue Zweiteiler aus der Reihe „Lost in Fuseta – Ein Krimi aus Portugal“ wird in einem Rutsch ausgestrahlt.
„Weiße Fracht“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Gil Ribeiro, dem dritten Fall um Protagonist Leander Lost. Die Figur wird in den Verfilmungen gespielt von Schauspieler Jan Krauter. Mit dabei sind auch wieder Eva Meckbach, Daniel Christensen, Anton Weil, Bianca Nawrath, Filipa Areosa, Luís Espartteiro und João Craveiro.
Hinter dem Pseudonym Gil Ribeiro steckt übrigens kein Geringerer als Holger Karsten Schmidt, der sich auch für die Drehbücher der TV-Adaptionen verantwortlich zeichnet. Regie führte wie schon beim vorausgegangenen Zweiteiler „Spur der Schatten“ Felix Herzogenrath.
Alles anders als gedacht
Im Zuge eines Europol-Austauschprogramms ermittelt der deutsche Kommissar Leander Lost noch immer im portugiesischem Fuseta. Sub-Inspektorin Graciana Rosado (Meckbach) und ihr Kollege Carlos Esteves (Christensen) haben die besonderen Fähigkeiten des Asperger-Autisten zu schätzen gelernt. Auch in „Weiße Fracht“ sind Leanders ausgeprägte Kombinationsgabe und sein fotografisches Gedächtnis gefragt. Denn nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint.
Als die Leiche eines deutschen Auswanderers gefunden wird, deutet vieles auf eine Verbindung zu den Taten eines Serienmörders hin. Dieser trieb vor ein paar Jahren in Sevilla sein Unwesen. Während Miguel Duarte (Weil) nach Spanien reist, um die damaligen Fälle näher zu beleuchten, übernehmen Lost, Rosado und Esteves die Untersuchungen vor Ort.
Im Auge des Opfer steckt eine wachsgetränkte Feder. Damit will der Täter offenbar auf eine antike Sage des Ikarus anspielen. Diese besagt: Wer sich dem Licht der Wahrheit allzu sehr nähert, riskiert damit im Zweifel auch das eigene Leben. Doch was hatte der Tote zu Lebzeiten herausgefunden?
Zara in tödlicher Gefahr
Der Fall wird komplexer, als es eine zweite Leiche gibt. In Fuseta wurde eine pensionierte Lehrerin getötet. Das Ganze wirkt wie ein außer Kontrolle geratener Einbruch. Doch Lost entlarvt das Szenario schnell als falsche Fährte. Tatsächlich offenbart sich eine Verbindung zum ersten Mord.
Die Situation spitzt sich zu, als Leanders Ziehtochter Zara (Nawrath) entführt und der Kommissar von Gangstern erpresst wird. Er soll den Verbrechern Zaras Freund Toninho (André Leitão) ausliefern, der von Esteves als Polizeispitzel angeheuert wurde. Wenn Lost es wagt, jemanden einzuweihen, ist Zara dem Tode geweiht. Dummerweise kann er als Autist jedoch nicht lügen. So erfahren seine Kollegin und seine Kollegen kurz darauf von der Zwickmühle, in der er steckt.
Zu allem Überfluss bricht auch noch Toninho zu einem Alleingang auf und bringt sich damit in tödliche Gefahr. Jetzt droht alles aus dem Ruder zu laufen. Kommt es zu weiterem Blutvergießen?
Weitere Buchvorlagen vorhanden
„Weiße Fracht“ wurde zwischen März und Mai 2025 an der Algarve und in Lissabon gedreht. Mit „Schwarzer August“, „Einsame Entscheidung“, „Dunkle Verbindungen“ und „Lautlose Feinde“ liegen bereits vier weitere Romane von Schmidt vor, die als Vorlagen für eine Fortsetzung der ARD-Reihe herhalten könnten.
Alle drei Zweiteiler von „Lost in Fuseta“ stehen in der ARD Mediathek zum Streamen bereit.
Roman „Weiße Fracht“ von Gil Ribeiro zu gewinnen
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