„Die Fotografin“ beleuchtet das bewegte Leben der Kriegsfotografin Lee Miler. Das Porträt ist erstmals im deutschen TV zu sehen.

Von TEXT-BAUER
Kate Winslet als Lee Miller
Lee Miller (Kate Winslet) erlebt Traumatisches an der Front / © Sky UK Ltd, Kimberley French

„Die Fotografin“ beleuchtet das bewegte Leben der Kriegsfotografin Lee Miler. Das Porträt ist erstmals im deutschen TV zu sehen.

Das „ARD SommerKino“ wartet zum Wochenstart mit einem großen Staraufgebot auf: Am Montag, den 3. August, läuft zur Primetime im Ersten das Biopic „Die Fotografin“ (Originaltitel: „Lee“) über die Kriegsfotografin Lee Miller mit Kate Winslet in der Hauptrolle. An der Seite des Hollywoodstars spielt weiteres bekanntes Personal, darunter Alexander Skarsgård, Andy Samberg, Josh O'Connor und Andrea Riseborough.

Das Spielfilm-Regiedebüt von Kamerafrau Ellen Kuras aus dem Jahre 2023 basiert auf der Miller-Biografie von Antony Penrose, dem Sohn der 1977 gestorbenen Amerikanerin. Der Film erzählt Lees Lebensgeschichte anhand von Rückblenden, die während eines fiktiven Interviews als Erinnerungsmomente aufblitzen.

Vom Model zur Kriegsfotografin

Diese setzen im Jahre 1938 an, als die selbstbewusste Lebefrau Elizabeth „Lee“ Miller“ bereits als Mannequin etabliert ist und vor allen in Künstlerkreisen verkehrt. Auch in ihr schlummern schon damals ganz viele kreative Ideen, die sie mit ihrer Mittelformatkamera zum Leben erweckt. Bei einer Landpartie mit Freunden lernt sie den Galeristen Roland Penrose (Skarsgård) kennen und lieben.

Lee zieht mit ihm nach London, wo sie weiter ihre Ambitionen verfolgt, hinter die Kamera zu wechseln. Ihr gelingt es, erste Aufträge als Modefotografin zu ergattern. Als der Krieg auch Großbritannien erreicht, beginnt sie, für die britische Vogue unter der Leitung von Redakteurin Audrey Withers (Riseborough) zu arbeiten. Ihre Fotoreportage zu den Nazi-Bombenangriffen sind erst der Anfang.

Gemeinsam mit Davy Scherman (Samberg), einem Kollegen vom „Life“-Magazin, geht sie als Reporterin an die Front. Die beiden begleiten die US-Truppen bei der Befreiung Frankreichs und dokumentieren das Leid und die Schrecken des Krieges in schonungslos ehrlichen Bildern. Viele von Lees verstörenden Kriegsfotos werden schließlich aber erst nach ihrem Tod veröffentlicht.

Crew aus eigener Tasche bezahlt

Für den Film wurden etliche bekannte Motive detailgetreu nachgestellt. Das Autorentrio Liz Hannah, Marion Hume und John Collee hatte Zugang zu dem von Penrose verwalteten Archiv seiner Mutter, das neben Fotos auch Tagebuchaufzeichnungen umfasst. So konnten die Schreiberlinge ein authentisches Bild von Miller zeichnen.

Für Kate Winslet war „Die Fotografin“ ein absolutes Herzensprojekt. Die Schauspielern soll während der Vorproduktion sogar zwei Wochen die Gehälter der Crew aus eigener Tasche bezahlt haben, da die Umsetzung des Independent-Streifens wegen seines kleinen Budgets gefährdet war. Dieser ist bereits ab 1. August für vier Wochen in der ARD Mediathek zu finden.

Schaut euch im Folgenden den Trailer zum Film an!

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Quelle: YouTube / ARTHAUS

Biografie „Immer lieber woandershin: Das Leben der Lee Miller“ zu gewinnen

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Wenn ihr in Zukunft keine Gewinnspiele auf hitchecker.de verpassen wollt, folgt uns am besten auf Facebook, Instagram und Threads! Teilnahmeschluss ist der 10. September 2026.

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