Wird im Ersten schon bald regelmäßig im Saarland ermittelt? Der Pilotfilm zu einer möglichen neuen Reihe mit Aram Arami und Olga von Luckwald sorgt für Déjà-vu-Erlebnisse.

Von TEXT-BAUER
Der Saarland-Krimi
Sozialarbeiter Tayfun Can (Aram Arami) und Kriminalhauptkommissarin Elisa Santori (Olga von Luckwald) standen früher gemeinsam im Polizeidienst / © SR, Manuela Meyer

Wird im Ersten schon bald regelmäßig im Saarland ermittelt? Der Pilotfilm zu einer möglichen neuen Reihe mit Aram Arami und Olga von Luckwald sorgt für Déjà-vu-Erlebnisse.

Die Öffentlich-Rechtlichen werden einfach nicht müde, immer wieder neue Krimireihen nach bewährtem Strickmuster zu starten. Das Genre scheint zumindest für die Programmverantwortlichen noch immer nicht ausgereizt. „Der Saarland-Krimi“ soll sich im Ersten unter die etablierten Formate am Donnerstagabend mischen.

So ähnlich schon mal gesehen

Vorerst wurde mit „Bruder, Liebe, Tod“ aber erst mal nur ein 90-minütiger Pilotfilm produziert. Ob es zu einer Fortsetzung kommt, wird wohl von den Einschaltquoten und Streaming-Abrufzahlen abhängig gemacht. In der ARD Mediathek ist der Auftakt bereits verfügbar, die lineare Ausstrahlung erfolgt am 30. April um 20:15 Uhr.

Die Prämisse erinnert verdächtig an die erste Folge der potenziellen neuen RTL-Reihe „Einsatz Seeler – Ein Lübeck-Krimi“ mit Sebeastian Ströbel, die Ende Januar über die Bildschirme flimmerte: Nach einem traumatischen Zwischenfall im Dienst hat Tayfun Can (Aram Arami) seinen Posten als Kriminalhauptkommissar aufgegeben. Inzwischen arbeitet er als Sozialarbeiter und betreut straffällige Jugendliche innerhalb des gastronomischen Projekts „Kleine Freiheit“.

Doch dann gilt sein jüngerer Bruder Momo (Doguhan Kabadayi) plötzlich als Hauptverdächtiger in einem Mordfall: Einem jungen Italiener wurde eine Überdosis Ecstasy verabreicht. Momo hatte sich noch kurz zuvor mit ihm geprügelt – angeblich um Nora Winter alias DJ Ruby (Sarah Mahita) zu verteidigen.

Wiedersehen mit früherer Kollegin

Tayfun kann es nicht lassen und beginnt mit Ermittlungen auf eigenen Faust. Es dauert nicht lange, bis er dabei seiner Ex-Kollegin Elisa Santori (Olga von Luckwald) und ihrem Partner Hanno Berger (Stefan Gorski) in die Quere kommt. Das konfrontiert ihn wieder mehr mit seinen verdrängten Dämonen. Auch Elisa muss über ihren Schatten springen. Sie fühlt sich noch immer von Tayfun im Stich gelassen. Gelingt es den beiden dennoch, sich zusammenzuraufen und den Mordfall aufzuklären?

Heike Trinker, Daniele Rizzo, Claudio Caiolo, Johann-Christoph Laubisch, Antonia Breidenbach, Anne Mareen Rieckhof, Anna Grisebach, Amedo Gonnella, Cem Öztabakci, Carl Benzschawel und Cem Bingöl sind in weiteren Rollen zu sehen. Das Drehbuch von Mathias Schnelting wurde von Jannis Rebecca Rattenni inszeniert. Die Dreharbeiten zu „Bruder, Liebe, Tod“ fanden im Sommer 2025 in Saarbrücken und im französischen Petite-Rosselle statt. Für die Umsetzung zeichnet sich die Bavaria Fiction GmbH verantwortlich.

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