Der Sechsteiler „Das Caravaggio-Komplott“ basiert auf einem berühmten Kunstraub Ende der 60er, erzählt aber eine fiktive Geschichte um eine Journalistin auf der gefährlichen Suche nach Antworten.

Von TEXT-BAUER
Das Caravaggio-Komplott
Anna Romano (Gaia Messerklinger) zeigt Kommissar Cavadini (Alberto Malanchino) die Fotos des gestohlenen Caravaggio / © hugofilm features, RSI

Der Sechsteiler „Das Caravaggio-Komplott“ basiert auf einem berühmten Kunstraub Ende der 60er, erzählt aber eine fiktive Geschichte um eine Journalistin auf der gefährlichen Suche nach Antworten.

Arte serviert am späten Donnerstagabend eine Serienpremiere: Die schweizerisch-italienische Produktion „Das Caravaggio-Komplott“ aus dem vergangenen Jahr ist erstmals im deutschen TV zu sehen. Die ersten drei Episoden sorgen am 5. März ab 21:50 Uhr für Spannung, die drei weiteren folgen eine Woche später zur gleichen Sendezeit.

Die Idee zum sechsteiligen Thriller lieferte ein realer Kunstdiebstahl, der sich 1969 in Palermo zugetragen hat. Damals wurde Caravaggios Gemälde „Christi Geburt mit den Heiligen Laurentius und Franziskus“ von Unbekannten aus dem Oratorio di San Lorenzo entwendet und ist nie wieder aufgetaucht. Daher ranken sich besonders viele Legenden und Theorien um den Verbleib des Meisterwerkes.

Die Serienschöpfer Mattia Lento, Thomas Titter und Maria Roselli liefern nun ihre fiktive Erklärung zum Mythos in Form einer spannenden Story, die sich – von einigen Rückblicken abgesehen – im Hier und Jetzt abspielt.

Leichenfund nach 30 Jahren

Die Journalistin Anna Romano (Gaia Messerklinger) hat in dem Glauben gelebt, ihr Vater Antonio habe die Familie einst im Stich gelassen. Doch 30 Jahre später wird nun die Leiche des Verschwundenen aus dem Luganersee geborgen. Es war Mord!

Kommissar Andrea Cavadini (Alberto Boubakar Malanchino) rollt den Fall neu auf, stößt aber schon bald auf Widerstand in den eigenen Reihen. Anna stellt unterdessen eigene Recherchen an. Sie will unbedingt herausfinden, was ihrem Vater passiert ist. In seinem alten Atelier entdeckt sie ein Notizbuch mit Fotos aus dem 1990er-Jahren, die das besagte Kunstwerk Caravaggios zeigen.

Geheimnis um gestohlenes Meisterwerk

Diese Spur führt Anna zum Antiquitätenhändler Marco Fontana (Bebo Storti), für den Antonio früher gearbeitet hat. Er verhält sich sehr verdächtig, als sie auf das Gemälde zu sprechen kommt. Nicht nur Fontana scheint etwas zu verbergen, auch in ihrem familiären Umfeld erhält Anna nicht die erhofften Antworten. Vor allem ihr Misstrauen gegenüber ihrem Bruder Francesco (Luca Filippi) wächst.

IT-Profi Luca Zürcher (Ivano Chinali) unterstützt sie bei ihren weiteren Nachforschungen. Als ihr Mitstreiter brutal zusammengeschlagen wird, ahnt sie, dass sie etwas Großem auf der Spur ist. Doch je mehr sie herausfindet, desto gefährlicher wird ihre Suche nach der Wahrheit. Könnte tatsächlich das Mafianetzwerk Cosa Nostra in den Fall verwickelt sein, wie die Polizei in Palermo vermutet?

Wer sich nicht auf die lineare Ausstrahlung von „Das Caravaggio-Komplott“ gedulden will, kann die komplette Miniserie bereits in der Mediathek von Arte durchbingen. Für diese standen neben den bereits Genannten auch Sandra Ceccarelli, Fabrizio Ferracane, Michele Venitucci, Bebo Stori, Agata Bervini, Giuseppe Tantillo und Nicola Stravalaci vor der Kamera. Regie führte Fulvio Bernasconi, der auch die 12-teilige Serie „Banking District“ alias „Quartier des Banques“ inszeniert hat.

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