Auf seinem dritten Album „How Did I Get Here?“ blickt Louis Tomlinson mit Optimismus und viel Lebensfreude nach vorn, auch wenn das nicht selbstverständlich ist.
Hinter Louis Tomlinson liegt eine schwierige und emotional aufwühlende Zeit. Der britische Sänger und Songwriter musste gleich mehrere Schicksalsschläge verkraften. Seine Mutter starb 2016 an Leukämie, seine Schwester an einer Überdosis Drogen – nur drei Jahre später. 2024 die nächste Schocknachricht: Sein ehemaliger One-Direction-Bandkollege Liam Payne stürzte von einem Hotelbalkon in Buenos Aires in den Tod.
Angesichts dieser tragischen Verluste wäre es durchaus nachvollziehbar, wenn sich Tomlinsons Trauer in seiner Musik widerspiegeln würde. Doch sein am vergangenen Freitag erschienenes Album „How Did I Get Here?“ strotzt vor guter Laune.
Emotionaler Song für Liam Payne
Louis hat sich bewusst dafür entschieden, das Leben trotz der traurigen Ereignisse weiterhin zu umarmen. Im Interview mit der Frankfurter Rundschau sagt er es ganz deutlich: „Ich will eine Version der Stimme sein, die immer noch tief begeistert vom Leben ist, auch wenn man ein Scheiß-Sandwich serviert bekommt.“
Ein Song auf dem Longplayer fällt dann aber doch aus der Reihe: „Dark To Light“ dreht sich um die Themen Verlust und Schuldgefühle. Wäre es möglich gewesen, einem Menschen in seiner Not zu helfen, wenn man sich nur etwas mehr bemüht hätte? Diese Frage hängt darin wie ein Damoklesschwert im Raum.
Louis lässt es offen, ob der Song über Liam handelt. Doch die Vermutung liegt nahe, denn dieser trug die Zeilen „Where dark meets light“ als Tattoo auf seiner Brust. Der Titel dürfte auf den anstehenden Konzerten Tomlinsons also für ganz besondere Gänsehautstimmung sorgen. Seine Tour durch Europa und Nordamerika führt den 34-Jährigen auch durch Deutschland und Österreich. Er gastiert in Hamburg (23.3., Barclays Arena), Berlin (1.4., Uber Arena), Köln (2.4., Lanxess Arena), Wien (6.4., Stadthalle) und München (17.4., Olympiahalle).
Raus aus der Komfortzone
Die ersten Ideen zu „How Did I Get Here?“ entstanden noch in ruhigem, ländlichem Ambiente in Großbritannien. Für ausgiebige Songwriting-Sessions und die Produktion ging es im Sommer 2025 aber nach Santa Teresa in Costa Rica. Erneut arbeitete Louis mit seinem langjährigen Co-Produzenten Nico Rebscher (Sarah Connor, Rea Garvey) zusammen.
Die sommerliche Affäre des Ortes beeinflusste zwangsläufig die Stimmung des Albums. Doch das war durchaus beabsichtigt: Es war von Anfang an das Ziel, dass die neuen Songs Spaß machen und Freude vermitteln sollen. Louis wollte sich bewusst auch aus seiner Komfortzone wagen. So habe er sich früher etwa nie vorstellen können, einen Titel wie „Sunflowers“ zu singen.
Bei aller Risikobereitschaft und dem Mut, auf seinem dritten Werk Neues auszuprobieren, war ihm beim Entstehungsprozess stets wichtig, authentisch zu bleiben: „Meine größte Stärke ist die Ehrlichkeit. Ich trage mein Herz wirklich auf der Zunge, und ich hoffe, das hört man in der Musik.“
Nach den vorab veröffentlichten Singles „Lemonade“, „Palaces“ und „Imposter“ können sich Fans nun auch mit „How Do I Get Here?“ und vielleicht demnächst auf einem der Konzerte selbst davon überzeugen.
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